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07.08.26 - Glashausfestival
VITA
Nuria Noba ist die Stuttgarter Künstlerin Jasmin Kleinheins. Mit ihrer 2024 veröffentlichten Debüt-EP *„Liladilett“* machte sie erstmals regional auf sich aufmerksam – insbesondere durch ihre offene künstlerische Auseinandersetzung mit Identität, Verlust und emotionaler Verletzlichkeit. Im selben Jahr finanzierte sie über Crowdfunding eine Reise nach Kairo, bei der sie ihrer ägyptischen Familie erstmals persönlich begegnete und einen bis dahin entfernten Teil ihrer kulturellen Herkunft kennenlernen konnte. Diese Erfahrungen bilden die emotionale und inhaltliche Grundlage ihrer neuen sieben Tracks umfassenden EP *„Kopfsprung in Nil“*.
Große Teile der sieben Songs entstanden direkt während ihres Aufenthalts in Kairo und wurden unmittelbar von den Eindrücken, Begegnungen und der emotionalen Intensität dieser Reise geprägt. Die Konzept-EP übersetzt diese erste Annäherung an Familie, Herkunft und Zugehörigkeit in eine musikalische Selbstverortung. Über sieben Tracks hinweg verarbeitet Nuria Noba Fragen von Identität, Mixed Heritage und kulturellem Dazwischen-Sein aus einer sehr persönlichen Perspektive. Klanglich verbindet das Projekt atmosphärische Produktionen mit Field Recordings aus Kairo sowie Rap- und Gesangshooklines und schafft so eine dichte, immersive Klangwelt, die eng mit den realen Erfahrungen der Künstlerin verwoben ist.
Ihre konsequent ehrliche künstlerische Haltung zeigte sich auch 2025 in zahlreichen regionalen und überregionalen Auftritten, unter anderem im Kunstmuseum Stuttgart im Rahmen der Ausstellung *„Prägung und Entfaltungen“*, die Migration aus unterschiedlichen künstlerischen Perspektiven verhandelte.
Nuria Noba is the Stuttgart-based artist Jasmin Kleinheins. With her 2024 debut EP *“Liladilett”*, she gained first regional attention through her open exploration of identity, loss, and emotional vulnerability. In the same year, she financed a journey to Cairo through crowdfunding, where she met her Egyptian family for the first time and encountered a part of her cultural heritage that had previously remained distant. These experiences became the emotional and conceptual foundation of her new seven-track EP *“Kopfsprung in Nil.”*
Large parts of the seven-track concept EP were written and developed during her stay in Cairo itself, directly shaped by the impressions, encounters, and emotional intensity of the journey. The project translates this first encounter with family, origin, and belonging into a musical process of self-positioning. Across seven tracks, Nuria Noba reflects on questions of identity, mixed heritage, and cultural in-betweenness from a deeply personal perspective. Sonically, the EP combines atmospheric productions with field recordings from Cairo as well as rap and sung hooklines, creating an immersive soundscape rooted in the lived reality of the artist’s experience.
Her consistently honest artistic approach also became visible throughout 2025 in numerous regional and supra-regional performances, including an appearance at the Kunstmuseum Stuttgart as part of the exhibition *“Prägung und Entfaltungen”*, which explored migration from different artistic perspectives.


Die Stuttgarter Zeitung schreibt:
„Es geht um den Verlust meines Vaters, der zurück in sein Heimatland Ägypten ging, als ich drei Jahre alt war. Ich spreche über den dadurch verursachten Schmerz und die Sehnsucht nach einer Vaterfigur“, lässt uns Jasmin bereits geraume Zeit vor dem Release-Konzert wissen.
"Und gerade diese schmerzvollen Erlebnisse, die mit Identitätsfragen und dem Verarbeiten derer einhergehen, treffen den Nerv der Zeit. Wie geht man mit dem Verlust des eigenen Vaters um? Was macht das mit einem? Wie ist es, weder richtig deutsch, noch richtig „ausländisch“ zu sein? Wo gehört man hin? Und letztendlich auch: Wer ist man?"
